Haftpflichtversicherung

Online Versicherungs Such - Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung gehört in Deutschland zu den Versicherungen, die in einem Haushalt nicht fehlen dürfen. Anders als bei der Kfz-Haftpflicht besteht für den Versicherungsnehmer zwar keine Verpflichtung zum Abschluss. Kommt es aber zu einem Schaden und der Verursacher hat keine Haftpflichtversicherung, dann droht ihm mitunter ein finanzielles Desaster.

Eine private Haftpflichtversicherung ersetzt alle Schäden, die der Versicherungsnehmer einem anderen fahrlässig zugefügt hat, unabhängig davon, ob es sich um einen Sachschaden oder um einen Personenschaden handelt, jedoch nur bis zur maximalen Höhe der abgeschlossenen Versicherungssumme.

Wie schnell ein Versicherungsfall Eintritt, ist ganz leicht an einem Beispiel zu erklären. Der Versicherungsnehmer geht gedankenverloren über die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein herannahendes Auto kann noch abbremsen, aber das dahinter fahrende Fahrzeug fährt auf und es kommt zu einem Unfall. Den Sachschaden muss der Fußgänger bezahlen. Hat er eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen, reguliert diese den Schaden. Wenn nicht, muss der Verursacher selbst mit seinem Vermögen haften. Ähnlich verhält es sich, wenn eine wertvolle Vase kaputt geht. Diesen Vermögensschaden reguliert ebenfalls die private Haftpflichtversicherung.

Dabei ist das Risiko, selbst einmal einen Schaden zu verursachen, unabhängig von Alter und Geschlecht. Daher ist es ratsam, wenn bereits junge Menschen, die erstmals ihr eigenes Geld verdienen oder einen eigenen Hausstand gründen, eine private Haftpflichtversicherung abschließen. Für Singles bieten die Gesellschaften günstigere Single-Tarife an. Es muss nur darauf geachtet werden, dass in dem Fall auch tatsächlich nur der jeweilige Versicherungsnehmer versichert ist. Wird aus dem Single-Haushalt ein Mehrpersonenhaushalt oder kommt ein Kind öfters zu Besuch, dann sollte eine Anpassung des Vertrages erfolgen.

Klar ist insofern, dass auch nur das versichert ist, was auch im Vertrag abgeschlossen wurde. Das gilt insbesondere für die maximale Versicherungssumme für Personenschaden und Sachschaden sowie für einen etwaigen Vermögensschaden.

Grundsätzlich nicht versichert sind Schäden, die durch einen Hund verursacht wurden. Für dieses Risiko muss der Halter eine spezielle Hundehalterhaftpflichtversicherung abschließen. Der Versicherungsschutz selbst beginnt in der Regel auch erst nach einer entsprechenden Wartezeit, die auf bis zu drei Monate festgesetzt werden kann. Damit soll verhindert werden, dass ein bereits verursachter Versicherungsschaden durch den danach abgeschlossenen Versicherungsvertrag durch die Versicherung reguliert werden soll. In diesem Punkt sind die Versicherungen sich einig. Wer allerdings einen Versicherungsvergleich durchführt, wird schnell erkennen, dass die Versicherungsbeiträge sich bei den Gesellschaften mitunter deutlich unterscheiden. Die Verbraucher sind insofern gut beraten, vor Abschluss eines Vertrages einen Versicherungsvergleich durchzuführen und erst dann den Vertrag auch abzuschließen.